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den, daß er erfährt wie genau man die Flecken in ſeiner Familiengeſchichte kennt.“
Der Doctor erſchien jezt. Das Geſicht des ſchlauen Polen verrieth einen gewiſſen Grad von Ungeduld. Das Erſte was er ſagte war:
„Gräfin, was fällt Ihnen ein daß Sie nach mir ſchicken während ich verreist ſein ſoll?“
„Ich konnte nicht anders. Da ſehen Sie her!“ Natalie reichte ihm den Brief des Profeſſors.
„Ah, ſchon ſo frühe?“ murmelte Wagner.„Das geht über meine Berechnung. Ich glaubte nicht daß die Widerwärtigkeiten die im Wege ſtanden ſo bald beſeitigt werden könnten.“ Der Doctor warf ſich in einen Emma, indem er ſeine gewöhnliche feine Höf⸗ lichkeit gänzlich vergaß.*
„Er wird ſehr glücklich werden, nicht wahr?“ ſagte Natalie.
„Beneidenswürdig!“ antwortete der Doctor; „dieſes Weib hat ein Herz wie Edelſtein. Ich habe ſie in den bitterſten Prüfungen beobachtet, und ich habe nie dieſes ſchöne Geſicht ſein zuverſichtliches Gepräge verlieren, nie dieſen ſtolzen Nacken ſch beugen ſehen. Sie hat die Tage der Widerwärtig⸗ keit mit Seelenſtärke und Muth ertragen, ſie hat mit Kraft und Entſchloſſenheit in den Gang de
Ereigniſſe eingegriffen. So lange ich ihr N
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war, hatte ſie Vertrauen zu mir. Damals war ich ſelbſt ein beſſerer Menſch. Sie beſizt eine wunder⸗ bare Macht über alle mit denen ſie in Berührung kommt; ſie konnte den Satan ſelbſt fromm und be⸗ ſcheiden wie ein Lamm machen. Für Canitz gibt es


