in erſter und lezter Linie Schauſpielerin.— Ihr Glück, Baron Canitz, kann unmöglich an der Seite dieſer Frau erblühen.“
„Das kann es nicht; nein, Sie haben Recht; und ich werde es nicht mehr da ſuchen.“ Lothar lächelte heiter. Natalie wußte nicht wie ſie dieſes Lächeln erklären ſollte.
„Dank für dieſe Worte. Sie werden ganz ſicher einen Mann erfreuen der mit der Sorgſamkeit und Theilnahme eines Vaters alle Ihre Schritte beob⸗ achtet.“ Natalie reichte ihm die Hand, indem ſie mit weicher Stimme hinzufügte:„Entſchuldigen Sie mich wenn ich meine Rollé bei Uebergabe des Brie⸗ fes ſchlecht ſpielte; Doctor Wagner hielt mich für eine beſſere Schauſpielerin, als er mich erſuchte Ih⸗ nen dieſe Erinnerung aus dem Todtenreich zu geben und dadurch eine unglückliche Verbindung zu ver⸗ hindern.“
„Aber, Gräfin, ich weiß nicht auf was Ihre Be⸗ fürchtungen ſich gründen; ich war der einzige der ſeine Huldigung der Sängerin nicht darbrachte.“
„Das iſt wahr, aber der Doctor kannte Ihre frühere Neigung zu ihr, und ich habe genug ver⸗ ſtanden, um den Schluß zu ziehen daß ſie noch im⸗ mer einen großen Einfluß auf Ihr Herz ausübe.“
„Ich kann heilig verſichern daß Madame Dor⸗ bino nicht gefährlich iſt oder war.“
„Baron, erinnern Sie ſich an das was Sie mir vor ganz kurzer Zeit ſagten.“
„Sagte ich Ihnen damals daß ich Madame Dor⸗ bino liebe?“
„Sie ſagten damals daß ſie die S welche


