Teil eines Werkes 
Schuld und Unschuld : Roman : 3. Band (1862)
Entstehung
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Polermo unſerem Tage das Leben gerettet at.“

„Hat er Tage das Leben gerettet?“ rief Schuld⸗ fried mit freudeſtrahlendem Geſicht.

„Ja, ich habe es wirklich ihm zu verdanken daß ich in dieſem Augenblick hier ſize,“ antwortete Tage mit bitterem Lächeln, indem er Schuldfried anſah. „Wie es zuging erlaubſt Du mir vielleicht ein ander Mal zu erzählen. Jezt wäre es weit angenehmer Dich ſprechen zu hören.“

„Ja, beſonders da Toge nicht gerne von dieſem Ereigniß ſpricht. Ich hätte es ſicher gar nicht er⸗ fahren, wenn nicht einer von ſeinen Cameraden, Lieutenant Steen, mir die ganze Geſchichte erzählt hätte,“ ſagte Aberney.

„Es lautet als ob Du behaupten wollteſt, Papa, 65 „Daß Du nicht dankbar ſeiſt. Nun ja, das iſt auch eine Wahrheit, wenigſtens in Bezug auf Canitz. Aber laſſen wir das.“ Der Profeſſor führte das Geſpräch auf die vergangenen Jahre zurück, und Schuldfried erzählte mit Wehmuth wie ihre Gedan⸗ ten unaufhörlich zu ihren beiden Freunden gewall⸗ fohrtet, und wie ſie bei allen Schweden mit denen ſie zuſammengetroffen Erkundigungen einzuziehen ge⸗ ſucht habe. Sie erzählte daß ſie durch Paſtor Ar⸗ bonius in Finnland erfahren habe wie das Leben ſich für Aberney und Tage geſtaltete; daß ſie von ihm alhährlich einen Brief erhalten worin er ihr mitgetheilt daß die Freunde ſich wohl befinden und daß es ihnen gut gehe.

„Du haſt alſo mit Arbonius correſpondirt?“ ſiel

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