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— geſtiegen daß Du nimmer weißt was Du ſagſt oder thuſt. Ich ſpreche nicht gerne mit Narren, und deß⸗ halb thun wir wohl am Beſten wenn wir kein Wort mehr über die Sache verlieren. Sonſt würde ich Dir ein Geheimniß mittheilen das ich Dir bisher verſchwiegen habe, nämlich daß Schuldfried meine Nichte, daß ihr Name Aberney iſt, und daß die Entdeckung dieſes Umſtandes ihr Verſchwinden ver⸗ urſacht hat. Man hatte ihr geſagt, ich ſei ſchreck⸗ lich erbittert auf ihre Mutter und wolle weder ſie noch die Tochter als meine Verwandten anerkennen, und dieß war der Grund warum ſie mit der Mut⸗ ter entfloh die ihr ein ſo trauriges Erbe gegeben. Frage mich nicht warum ich über die Frau und das Kind meines Bruders ſo erbittert war, ich kann es nicht ſagen. Das Geheimniß liegt mit der ſchuld⸗— beladenen Frau begraben. Was hinwiederum Schuld⸗ fried betrifft, ſo ſteht ſie ſo hoch über andern, daß jedes beleidigende Wort gegen ſie eine Unverſchämt⸗ heit iſt die immer auf ihren Urheber zurückfallen wird. Beſuche ſie und ſprich mit ihr; blicke in dieſe Augen, dann wirſt Du Dich jeder Anklage gegen ſie ſchämen, und damit Baſta. Willſt Du ſie treffen, ſo ſteht es Dir frei mich heute Mittag zu ihr zu begleiten; wo nicht, ſo kannſt Dus unterlaſſen. Eines ſage ich Dir: tritt nicht mit Anklagen oder Vorwür⸗ fen auf, denn ich will nichts davon wiſſen. Wenn ich ſage daß Schuldfried ein edles und hochſinniges Weib ſei, ſo kannſt Du es auch glauben.“ Aberney erhob ſich mit dem Beifügen:„Sie hat mit mir über die Vergangenheit geſprochen, aber ſie bat mich nicht mehr darauf zurückkommen zu müſſen, nachdem ſie


