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Haupt empor. Schuldfried machte ein zugleich würde⸗ volles und dankbares Compliment vor dem Publicum.
Lothar ſtürzte die Treppen hinab, an Bekannten und Unbekannten vorbei, rief ſeinen Kutſcher und ließ ſich nach dem Schiffsholm fühden, wo er wohnte.
Am folgenden Tag waren die Zeitungen voll von den größten Lobpreiſungen ſowohl in Bezug auf den Geſang, als auf das Spiel und die äußere Er⸗ ſcheinung der Künſtlerin.
Während man in Cafes, Schweizereien, Wirths⸗ häuſern auf der Nordbrücke und dem Guſtav⸗Adolphs⸗ Markt, in Privat⸗ und öffentlichen Geſellſchaften von nichts Anderem als der geſtrigen Vorſtellung ſpricht, wollen wir bei dem Gegenſtand all dieſer Theilnahme einen Beſuch machen.
Schon am Ende März hatte die Gräfin Rein⸗
ſtein ein elegantes Quartier in ihrem Haus, eine
Treppe höher als ſie ſelbſt wohnte, herrichten und in Ordnung bringen laſſen. Wer es beziehen ſollte, das hatte ſie geheim gehalten, bis Madame Dor⸗ bino kam, ſich da einquartirte und dadurch neuen
Stoff zu Muthmaßungen gab. Die Beſſerunterrich⸗ teten wußten überdieß daß die Gräfin für die ge⸗
feierte Sängerin eine Sommerwohnung in der Nähe ihrer eigenen Villa im Thiergarten gemiethet hatte. Beabſichtigte die ſchöne Franzöſin längere Zeit in Schweden zu verweilen, oder was war die Urſache dieſer Anordnung? Dieſe Fragen hörte man allent⸗ halben aufſtellen. Wir gedenken die Neugierigen
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