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weiſe damals, ſeine gehäſſige Erklärung als Lothar ihm die Hand zur Verſöhnung bot, Alles kehrte wieder und ſtellte ſich in einem nicht ſehr ehrenvollen Lichte dar.
„Hätte mein Vater ſein und mein Benehmen beobachten können,“ dachte Tage,„wie gründlich würde er mich nicht tadeln und vielleicht verachten; wie hoch würde der ſtrenge und hochſinnige Mann nicht ihn ſtellen!“
Die Pulſe flogen, das Blut brannte, und Tage warf ſich unruhig hin und her, indem er in ſeinen Betrachtungen alſo fort
„Aber iſt es denn ſo Rollen vertauſcht geweſen handelt hätte wie ich? Was meinen Vater betrifft, ſo kann er wahrlich mein Benehmen nicht beurthei⸗ len. Nein, er hat nie erfahren was eine heftige Leidenſchaft beſagen will. Er hat nie ſolche Nadel⸗ ſtiche von einem ſeit Kindesbeinen verhaßten Feind ertragen müſſen und weiß alſo nicht wozu ſie füh⸗ ren können.“
Tage kam jezt auf das für uns ſchwache Sterb⸗ liche gewöhnliche Gebiet, d. h. er ſuchte für ſeine eigene Erbärmlichkeit zu advociren; ja er ging ſo weit daß er in ſeiner Lebensrettung durch Lothar nur einen Grund erblickte ihn zu verabſcheuen.
Es gibt Leute welche von dem Guten das man ihnen erweist nur erbittert werden, die ſich ärgern gegen Jemand in Verbindlichkeit zu ſtehen, und die einen Grimm auf Jeden werfen der ihnen das Be⸗ kenntniß abnöthigt daß ſie eine Dankbarkeitsſchuld haben. Dieß iſt bei allen eigenliebigen und jelbſt
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daß er, wenn unſere nicht eben ſo ge⸗


