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alſo das Böſe mit Gutem vergolten. Ich kann es wagen ſtolz auf mich ſelbſt zu ſein. Das Leben hat bei all ſeinen Schmerzen doch auch ſchöne Augen⸗ blicke; ein ſolcher Augenblick wie dieſer wiegt Alles auf, und ſollte der Reſt meines Daſeins ſo freudlos ſein wie die Vergangenheit war.“
Die Tage am Bord der Fregatte verfloßen nach dem erzählten Ereigniß, ohne daß etwas Wichtiges ſich zutrug: Wachen, Erercitien, Beſprechungen im gemeinſchaftlichen Salon und Promenaden auf dem Verdeck oder der Batterie. Lothar war nach der Sturmnacht der Günſtling aller ſeiner Cameraden geworden. Man wetteiferte ihm ſeine Hochachtung zu bezeugen. Lothar ſelbſt war ſich ſo ziemlich gleich, ſtill und ernſt; doch erwiederte er das freundliche Entgegenkommen ſeiner Cameraden mit einem ver⸗ bindlichen Weſen, ſtatt ſeiner frühern, beinahe ab⸗ ſtoßenden Kälte, womit er ſonſt alle Verſuche zur Herſtellung eines vertraulichen Verhältniſſes abge⸗ wieſen hatte. Mit ausgeſuchtem Tact bewies er daß er die Achtung die man ihm in Folge ſeines ſchönen Benehmens ſchenkte in ihrem vollen Werth zu ſchäzen wußte.
Sämmtliche Cameraden wußten um die Feind⸗ ſeligkeit Lie zwiſchen Lothar und Tage vorwaltete. Die Meiſten kannten auch Tages Benehmen in Gib⸗ raltar. Es lag alſo in Lothars Handlungsweiſe etwas wahrhaft Edles, was ſeinen Cameraden einen hohen Begriff von ſeinem Character einflößte. Wir klagen darüber daß die ei ſchlecht,
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