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„Ach Du gute Mama, daß Du immer ve denkſt mir Freude zu machen und den Hilfsbedürf⸗ tigen beizuſtehen.“
Frau Smith ſtrich das Haar aus der reinen, freien Stirne der Tochter und betrachtete ſie mit einem Blick voll Liebe und Schmerz.
„D wenn ich von Deinem Leben jeden Kummer wegnehmen, wenn ich mit endloſen Qualen für mich ſelbſt eitel Freude für Dich erkaufen könnte, dann dann würde ich den Muth beſizen unter dem Schmerz zu lächeln. Jezt... ſie wandte ſich ab und fügte hinzu:„Jezt ahnſt Du nicht welches traurige Erbe Du bekommen haſt.“
„Geliebte Mama, welches Erbe ich auch bekommen haben mag, ſo bin ich ſtolz darauf Dich Mutter nennen zu dürfen,“ ſagte S indem ſie die Mutter umſchlang; dieſe aber ie heftig von ſich
und ſagte: „Geh!“ „Mamn, biſt Du böſe auf mi fried erſchrocken.
„Ich böſe auf Dich? laß mich jezt! Die arme Frau
Schuldfried küßte der Mutter Pan und
das Zimmer. Aus einer Gartenarbeit wurde nichts, ſondern Schuldfried mußte jezt alle die Sachen beſorgen die ſie der armen Frau und ihren Kindern mitbringen wollte. Nachdem ſie in einen Korb gelegt waren, mußte ſie nothwendig Cafe trinken, denn, meinte Annika, das ginge doch nicht an daß das Kind mit hungrigem Magen einen langen Weg machte⸗


