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Tode.“ Es enſtand eine Pauſe welche der Doctor mit den Worten unterbrach:
„Profeſſor Aberney, der ein ausgezeichneter Sän⸗ ger war und ein verdienſtvoller Componiſt iſt, hat die ſchöne Stimme ſeines Schüzlings ausgebildet, und es ſollte mich ſehr wundern wenn er nicht die Abſicht hätte Vortheil daraus zu ziehen. Es wäre
ja Schade eine ſolche Stimme hier in Finnland zu Grabe tragen zu laſſen.“
Lothars kaum noch ſo heiteres Geſicht veränderte ſich augenblicklich. Der Doctor fuhr, ohne darauf zu achten, fort:
„Aberney iſt ein über alle kleinlichen Vorurtheile erhabener Mann, und ſicherlich hat er ſchon in der Kindheit des Mädchens eingeſehen daß ſie in ihrer Stimme einen Schaz beſizt der ihr ein Vermögen verſchaffen kann. Dieß hat ihn veranlaßt ihr dieſe ſorgfältige muſicaliſche Erziehung zu geben.“ Der Doctor verſtummte.
Der Bediente kam mit Pfeifen und Wein herein. füllte ſich ein Glas und leerte es auf einen
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e junge Aberney ſoll auch ſehr muſicaliſch
ſein, wie ich vom Paſtor gehört habe,“ fuhr der Doctor fort.„Es wird alſo ein gewaltiges Muſi⸗ ciren auf Junta abgeben, wenn Vater und Sohn ankommen.“
Er begann jezt mit beißendem Wiz von dieſen ſogenannten unſchuldigen muſicaliſchen Veranſtaltun⸗ gen zu ſprechen, wo ein junger Mann mit einem ngen Mädchen ſinge bis beide ihren Frieden und es Herzen weggeſungen haben. Dann ging er auf
chwartz Schuld und Unſchuld. 1. 16


