mußte Harm Etwas aus der Königin von Gbol⸗ conda ſpielen oder h die Gavotte tanz Tanten riefen dann im Chor:
„Ei der Tauſend, wie geſchickt das Mädchen iſt!“
Aber ſo verſchwenderiſch die Natur gegen die ſchöne Harm geweſen, ſo hatte ſie ihr gleichwohl eine ihrer Gaben verſagt, nämlich die Stimme. Harm beſaß ein gutes muſicaliſches Ohr, konnte aber nicht einen einzigen Ton ſingen, was ſie ſelbſt und die Mutter ſchwer verdroß, zumal da Edith, der alle andern Vorzüge fehlten, juſt dieſen einzigen beſaß. Richts erbitterte Harm mehr, als wenn Edith mit klarer und ſchöner Stimme eine der ſchönen Melo dien ſang welche Harm ſpielte. Edith dagegen wartete ihrer Schweſter, ſo oft ſie allein waren, mit
einem Geſange auf, obſchon ſie wußte daß Harm
dann laut weinend zur lieben Mama hineinſprang, die ihrerſeits Edith für ihre Bosheit gegen die ſanſte und argloſe Harm beſtrafte.
Jeden Donnerſtag und Sonntag Mittag brach⸗ ten entweder Aberneys bei Ehrmanns zl umgekehrt. Es war ein Donnerſtagsabend Reihe der Bewirthung an Ehrmanns war. atte beſchloſſen juſt an dieſem Abend Roſa r
zu
1. 1 fein anzufaſſen, um Edith zu bekommen, und ſie be gann davon zu ſprechen wie öde es ſich empfinde keine Tochter zu beſizen.
Ehrmann und Aberney ſpielten Bret Die drei jungen Herrn Aberney und die Fräulein Ehr⸗ mann waren in der Wohnſtube verſammelt und ten ſich mit einem Lotto.
Caſpar war damals fünfz
e alt und ein


