neyſche S und zwar erhielt ſie dieſe Erlaub⸗ niß bloß, weil Roſa aus Reſpect Debora es nicht wagte ihr unnatürl Gefühl gegen ihr jüng⸗ ſtes Kind ſe zu zeigen. Wenn Aberney oder Debora manchmal ihre Mißbilligung über die par⸗ teiiſche Behandlung der beiden Mädchen äußerten, erhielten ſie zur Antwort:
„Ach meine Lieben, ihr wißt nicht wie wider⸗ wärtig Edith iſt. Sie muß ſtrenger erzogen werden als ihre Schweſter.“
Dieß war auch ſichs in den Kopf geſe bild ſei. Jeder Fehler Mutter als eine Unart die werden könne.
Wahr iſt daß Edith ein ganz eigenthümliches Kind war, beinahe häßlie ohne daß ein Zug in ihrem Geſicht andeutete daß ſie mit der Zeit ſchön werden könnte. Nur beſaß ſie große dunkle Augen⸗ Sonſt war ſie klein, bleich und ächlich, hatte Flachshaare, eine Klumpnaſe und einen ſtark her⸗ vortretenden Ausdruck von Stumpfheit oder eigen⸗ ſinnigem Troz, und ſo wirkte ihr erſter Anblick bei⸗ nahe abſtoßend. Durch die Strenge womit ſie be⸗ handelt wurde, hatte ſie einen ſcheuen Blick bekom⸗ men, obſchon ihr ganzes Benehmen ſonſt nicht gerade von Aeng ſtlichke it zeugte. Sie war ſehr une horſan und verſtieß beſtändig gegen die taufend kleinen Ver bote die täglich ausgingen, obſchon ſie für jedes Verſ für jede Uebertretung derſelben be
ihre Sie hatte ezt daß Edith des Vaters Ab⸗ „
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