Teil eines Werkes 
Der Rechte : Erzählung : 3. Band (1864)
Entstehung
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Paſſagiere fanden ſich dadurch verletzt und ſchlugen vor, ſich durch einen Konſtabler, der zu den Mitfah⸗ renden gehörte, zur Reinigung von einem ſo kränken⸗ den Verdacht die Taſchen viſitiren zu laſſen. Was war die Folge davon? Die verlorene Börſe fand ſich in meiner Rocktaſche.

Ich war demnach als Dieb ſo gut als auf friſcher That ertappt worden.

Man nahm ferner bei mir eine Hausſuchung vor und ſtieß da auf verſchiedene Effekten, welche ſämmtlich Mr. Smith gehörten, unter anderem auch auf eine ſilberne Doſe. Ich wurde natürlich als Dieb behandelt, brachte ziemlich lange Zeit im Gefängniß zu und ſäße wahrſcheinlich noch daſelbſt, wenn nicht Stephan in London angekommen wäre. Er erkundigte ſich ſogleich, wo ich hingekommen ſei, und erhielt in meiner ehemaligen Wohnung den Beſcheid, die Poli⸗ zei habe ſich eingeſtellt und mich als Dieb in Verhaft genommen.

Stephan beſuchte mich im Gefängniß, und einige Zeit darauf wurde ich auf freien Fuß geſetzt.

Mit verdoppeltem Eifer nahm ich die unter⸗ brochenen Nachforſchungen wieder auf, weil ich nun einſah, daß die ganze Diebſtahlsgeſchichte von Mrs. Smith für Madame Teverino angezettelt worden war.

Nicht ohne die größten Anſtrengungen gelang es mir, verſchiedene Beweisgründe zu ſammeln, daß Madame Teverino nicht Eſthers Tochter, und daß Eſther aller Wahrſcheinlichkeit nach am Leben war, obwohl ich ihren Aufenthaltsort noch nicht zu entdecken im Stande geweſen. Ich hatte ſowohl mit Mrs. Cwert als mit Miß Low Bekanntſchaft, gemacht, ich hatte mir ſelbſt das Vertrauen voß Mr. Smith, der gegen mich als Kläger aufgetreten war, erkauft