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die Liebe ihrer Hinterſaßen durch Fürſorge für deren Wohlfahrt zu erwerben, anſtatt daß ſie jetzt nichts we⸗ niger als wohl gelitten ſchien; aber alle dieſe ſchönen Vorſätze waren über ihren Privatintereſſen in Vergeſſen⸗ heit gerathen.
Die Schule, welche Eliſabeth eingerichtet, deren dieſe ſich eifrig angenommen hatte, ſtand verlaſſen; aber Gurli hatte auch Richts gethan, daß es anders ſeyn konnte.
Ohne alſo eine Entſchuldigung für ſich ſelbſt zu finden, näherte ſich Gurli der Fiſcherhütte.
Noch war ſie derſelben nicht anſichtig geworden, als ſie bereits in ſolcher Entfernung den Laut ſtrei⸗ tender Stimmen vernahm.
Gurli beſchleunigte ihre Schritte und hatte bald die Wohnung des Fiſchers vor ſich.
Vor derſelben ſtanden zwei Bauern, welche ſich ſcheinbar für das, was drinnen vorging, lebhaft in⸗ tereſſirten.
„Was geht hier vor?“ fragte Gurli, als ſie bei ihnen anlangte.
Die beiden Burſchen traten, ihre Mützen abneh⸗ mend, auf die Seite.
„O, es iſt weiter Nichts, als daß der Großknecht dem Spitzbuben Matthes den Laufpaß ſchreibt, weil derſelbe nicht abmarſchirt iſt, wie ihm geboten war.“ In einem Nu war Gurli in der Hütte, wo ein ſchrecklicher Tumult ſtatt fand.
Alle guten Vorſätze der Selbſtbeherrſchung und Ruhe waren hinweg, als ſie auf der Schwelle ſtand und einen großen ſtarken Bauern mit einem Knüttel gegen den gebrechlichen Matthes ausholen ſah.
Der Großknecht von Birgersborg hatte gleichfalls


