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ſchöne Couſiue verliebt, zur Wirklichkeit gemacht. Mir ſelbſt unbewußt, ſprach ich die Wahrheit, als ich Amy auf den Glauben bringen wollte, daß es ſich ſo ver⸗ hielte. Nun wollen wir ſehen, wer von uns beiden der Mächtigſte iſt, Sie oder ich.“
Sie rief alſo ihrer Tochter.
„Stehe auf, Amy; und Du haſt Gelegenheit, dich mit eigenen Augen zu überzeugen, daß Braun und Frau von Stral zu dieſer Stunde eine nächtliche Zu⸗ ſammenkunft haben.“
Stumm wie das Grab, finſter wie die Winter⸗ nacht, bebend vor Angſt, ſaß Amy am Fenſter, um Gurli's und Stephan's Rücktehr zu erwarten.
Die erſtere kangte endlich an, aber ganz allein.
„Es wird wohl nicht lang anſtehen, ſo kommt auch er zum Vorſchein,“ bemertte Madame Teverino.
Eine halbe Stunde verfloß, und dann näherte ſich Stephan von derſelben Richtung her wie Gurli.
Amy erhob ſich von ihrem Platz mit einem Seuf⸗ zer, ſo tief, ſo voll von Qual und Zorn, daß er für ihre Abſtammung aus dem Süden Zeugniß gab.
„Wir bleiben,“ ſagte ſie und kehrte in ihr Zim⸗ mer zurück.
XII.
Gurli ſtand am Morgen nach der eben geſchilder⸗ ten Nacht im Begriff, ſich mit Hülfe ihrer Kammer⸗ jungfer Lotta, eines jungen Mädchens, das ſie von Stockholm mitgebracht hatte, anzukleiden, als die alte Liſa, auf ihre Krücke geſtützt, eintrat.
Die Alte war von einem Rervenſchlag gerührt


