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worden und konnte ſich nur mit Mühe von einem rt zum andern bewegen.
„Wenn die gnädige Frau es erlaubt, ſo möchte ich einige Worte mit ihr ſprechen.“
„Iſt es etwas Beſonderes, das Du von mir haben willſt, liebe Liſa?“ fragte Gurli freundlich und konnte ſich einer gewiſſen Rührung nicht verwehren, wenn ſie bedachte, daß Liſa nunmehr das einzige treuergebene Weſen war, welches Gurli noch in ihrer Nähe hatte.
„Allerdings,“ antwortete Liſa und warf einen mißtrauiſchen Blick auf das gräulich⸗bleiche, verſchloſ⸗ ſene Angeſicht der Kammerjungfer.
Gurli bedeutete Lotta durch einen Wink, ſich zu entfernen.
Als die Thüre ſich hinter derſelben geſchloſſen hatte, äußerte Liſa mit leiſer Stimme:
„Das Ausſehen dieſer Lotta gefällt mir nicht, ich habe einen förmlichen Widerwillen gegen ſie.“
„Liebe Liſa, ſie iſt ſo ſtumm und unanſtößig wie möglich,“ erwiederte Gurli.—„Nun was wollteſt Du mir ſagen, Alte?“ ſetzte ſie dann hinzu und klopfte ihr auf die Schulter.
„Ei, ich wollte blos fragen, ob es mit Wiſſen und Willen der gnädigen Frau geſchieht, daß Fiſcher⸗ Matthes aus der Hütte im Park vertrieben wird und Befehl erhalten hat, über Hals und Kopf ſich mit Kind und Kegel fortzupacken. Wenn es ſich ſo ver⸗ hält, ſo hat die gnädige Frau Unrecht daran gethan, daß ſie denſelben nicht zu Frau Herner ziehen ließ, als dieſe ihn zur Hut ihres Fiſchwaſſers zu ſich neh⸗ men wollte. Matthes hat geſtern den ganzen Tag Gelegenheit geſucht, mit Ihnen zu ſprechen, aber es war geradezu unmöglich. Der Inſpektor und das


