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in Birgersborg niemals recht gefallen, und wenn er nicht gezwungen iſt, wird er ſich die Unannehmlichkeit erſparen wollen, einen Ort wiederzuſehen, der ihm mißfällig iſt.— Ueberdieß hat er natürlich viel in Breddal zu thun, um für Tante Mathilde bis zum Winter Alles in Stand zu ſetzen.“
„Aber mir dünkt, Stephan hätte wohl wenigſtens Höflichkeits halber hier einen Beſuch machen können. Man iſt wirklich zu glauben verſucht, ſein Benehmen entſpringe aus irgend einem geheimen Beweggrunde.“
Allon firirte hiebei ſeine Frau.
„Wenn dem auch ſo wäre, iſt dieß doch für uns etwas ganz Gleichgiltiges,“ bemerkte Gurli.„Will Stephan nicht kommen, ſo mag er wegbleiben.— Haſt Du Luſt, mich nach der Villa hinabzubegleiten?“
„Unmöglich könnte Gurli dieſe äußere Ruhe bei⸗ behalten, wenn man von Stephan redet, wäre ſie durch ein lebhafteres Intereſſe an ihn gebunden,“ dachte Allon.„Es iſt eine niedrige und falſche Beſchuldigung von Grünlund.“
Laut äußerte er⸗
„Ich will ausreiten und beabſichtige eben dich zu ⸗ ob Du nicht Luſt hätteſt, mir Geſellſchaft zu eiſten“.
„Aufrichtig geſprochen, ich fühle mich nicht recht dazu aufgelegt. Ich ziehe es vor, den Abend in der Villa zuzubringen.“
„So muß ich mich alſo allein aufmachen,“ ant⸗ wortete Allon lächelnd;„und ich will dich nicht über⸗ da ich Stephan zu überrumpeln ge⸗ „So weit willſt Du?“ war Gurli's einzige Ant⸗
Allon hatte erwartet, ſie würde eine Frage ma⸗


