2¹5 „Und, Du behältſt Miß Stewart im Hauſe?“
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Allon ſprang auf, faßte Gurli's Hände und rief:
„Gurli, dieſe einzige Probe von Anhänglichkeit fordere ich von dir. Entferne Miß Stewart, und ich werde niemals an deiner Zärtlichkeit zweifeln. Dieſes Opfer, Gurli, kann für die Zukunft unſer Wohl be⸗ feſtigen und das Glück zurückführen, das nunmehr entflohen iſt, nachdem es das erſte Jahr unſerer Che geſchmückt hat. Darum, wenn mein Frieden und deine Ruhe dir am Herzen liegen, ſo entferne Eliſa⸗ eth.“ 3 Gurli zog ihre Hände zurück. Sie ſtand einige Augenblicke ſchweigend da und betrachtete Allon; end⸗ lich ſagte ſie:
„In acht Tagen wird Eliſabeth nicht mehr zu Birgersborg ſeyn.“
Darauf eilte ſie nach der Thüre.
Allon ſprang ihr nach, nahm ſie in ſeine Arme, bedeckte ſie mit Küſſen und verſicherte, daß er der glücklichſte Menſch auf Erden ſey. Jett wiſſe er, daß ſie ihn liebe, jetzt werde er niemals mehr zweifeln; ſein ganzes übriges Leben ſolle nur zum Zweck haben, ihre Wünſche zu errathen, und zum Beweiſe dafür werde er an Madame Teverino ſchreiben, ſie und ihre Tochter dürften ſich nicht bemühen, nach Birgersborg zu kommen. Er wolle dieſe Menſchen nicht ſehen, deren Gegenwart ſeiner Frau mißfiele; er verachte ſelbſt die unedeln Motive, welche ihn beſtimmt hätten, ſie gegen Gurli's Wunſch einzuladen.
Gurli glich einer Bildſäule, während Allon ſie mit allen dieſen Verſicherungen überhäufte. Sie ver⸗ mochte nicht mit einem Wort, einem Lächeln ſeine Schmeicheleien zu beantworten, oder zu erkennen zu
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