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Nach dem Souper näherte ſich Gurli Frau O. und machte derſelben in ihrer ungenirten Weiſe den Vorſchlag, die Herrſchaften ſollten nicht jetzt ſchon nach Sätterboda, dem Wohnort des Bezirksrichters, heim⸗ kehren, ſondern noch ein paar Wochen in Birgersborg bleiben— ein Anſinnen, auf welches die kluge und ökonomiſche Frau H. gerne einging.
Zu Machilde ſagte Gurli:
„Ich habe für die Tanten und Couſine den rechten Flügel in Ordnung bringen laſſen, und wünſche, daß alle meine Gäſte mir das Vergnügen machen, ſich hier wie zu Hauſe zu betrachten, wobei ich mir nur das Recht ausbedinge, auch meinerſeits von der mir zuſtehenden Freiheit Gebrauch machen zu dürfen.“
Dann nahm ſie Tante Katharina unter dem Arm und ſetzte hinzu:
„Ich habe mir erlaubt, Tante, alle deine Sachen in den erſten Stock hinaufbringen zu laſſen. Den erſten Sommer, da mein Stiefväter ſeine Verwandten als Gäſte hier empfing, ließ er die Zimmer neben denen ſeiner verſtorbenen Frau für den Empfang von jenen einrichten. Ich habe nun meinerſeits verſchie⸗ dene Aenderungen treffen laſſen und dieſes Stockwerk in zwei Wohnungen getheilt. Die eine iſt für die Tante, die andere für Eliſabeth; und da meine eige⸗ nen Zimmer angrenzen, ſo hoffe ich durch dieſe Nach⸗ barſchaft mit der Zeit um ein Stück beſſer zu werden, als ich jetzt bin. Der linke Flügel, Tante Katharina, mag nun beherbergen, wen er will; aber das älteſte n beſte Mitglied der Familie ſoll dieß nicht mehr yn
Hätte Gurli in den Kinderjahren Tante Katharina die Augen ausgekratzt, ſo würde ſie doch unbedingt mit dieſen Worten der alten Frau das Herz aus der


