ſchaft zu mir dir zuflüſtern, daß wir uns niemals
trennen können.“
„Du glaubſt ſomit, daß ich Anhänglichkeit für dich empfinde?“ bemerkte Eliſabeth ſcherzend.
„Ich bin vollkommen davon überzeugt.“
„Aber ich habe es dir niemals geſagt.“
„Du haſt etwas weit Beſſeres gethan, Du haſt mir deine Freundſchaft bewieſen.“
„Ich danke dir für dieſe Worte,“ erwiederte Eli⸗ ſabeth, indem ſie Gurli zunickte.
„Und nun, Eliſabeth, deine Hand darauf, daß Du niemals den Gedanken in dir aufkommen läſſeſt, dich von mir zu ſcheiden, es müßte denn ſeyn, daß Du dich verheiratheſt.“
„Das iſt nicht wahrſcheinlich; aber ich verſpreche dir dagegen, dich nicht zu verlaſſen, bevor Du dir einen Gatten auserwählt haſt.“
„Und wenn ich einmal mich verheirathen ſollte, bedarf ich deiner mehr als je an meiner Seite. Die großen Pflichten im Leben ſind mir noch fremd. Es
gibt alſo blos zwei Dinge, welche uns ſcheiden können,
nämlich der Tod oder dein Eintritt in den Eheſtand. — Deine Hand darauf, Miß Stewart.“
„Hier haſt Du ſie; jedoch unter der Bedingung, daß ich, wenn dein künftiger Mann meine Entfernung wünſcht, auf und davon gehe.“
„Das wird er niemals wünſchen.“
Es trat eine Pauſe ein.
„Nun, und was iſt dann das zweite in meinem Thun, was Du nicht begreifen kannſt?“ hob Gurli wieder an.
„Daß Du gerade jetzt nach Schweden zurückkehr⸗ teſt und nicht lieber, wie es ſonſt dein Wunſch war, eine Reiſe nach Frankreich und Italien unternahmeſt.


