Teil eines Werkes 
Der Rechte : Erzählung : 1. Band (1864)
Entstehung
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ſche Abhängigkeit geſichert wirſt. Du biſt kein reiches ädchen, aber doch immerdar im Stande, ruhig und

ſorgenfrei von den Zinſen, welche dein Kapital ab⸗

wirft, zu leben.

dafür ſtehe ich in der Schuld der Dankbar⸗

Deiner Mutter unterbrach ſie Falkenſtern kurz.

keit

XXXIII.

Vater und Tochter waren von dieſem Tage an viel beiſammen. Gliſabeth vermochte gegen Tante Katharina ihr Erſtaunen über dieſes neue freundliche Verhältniß zwiſchen Falkenſtern und Gurli kaum in Worten auszudrücken.

Sie ſprachen allerdings nicht viel mit einander; aber das Wenige, was ſie ſprachen, trug nicht mehr das eiskalte Gepräge von ehedem.

Walter rieb ſich die Hände und meinte, jetzt könnte es wohl nicht mehr in Zweifel kommen, wer Birgersborg erben würde; aber dann ſetzte Tante Ka⸗ tharina ihre Brille auf, ſah den Mulatten durch die⸗ ſelbe an und erkärte, daß er ſich in Bezug auf den Erben täuſche, denn aller Wahrſcheinlichkeit nach werde Stephan derſelbe ſeyn.

Zwei Tage nach Falkenſterns und Gurli's Zuſam⸗ mentreffen auf dem Kirchhofe langten Beate v. Stral, die erſt kürzlich Wittwe geworden war, und Mathilde

raun mit ihrem Gatten an. Die Erſtgenannte ſollte ihren Sohn, von dem ſie ſeit ſieben Jahren getrennt geweſen, jetzt wieder ſehen. ie war ſchweigſam und einſylbig, hatte aber eine heilige Miene und dabei ein wachſames Auge auf