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Weiſe ihren Gefühlen Luft gemacht hatte, und wollte eben anfangen, das Grab mit den mitgebrachten Blu⸗ men zu ſchmücken, als Falkenſtern vor ihr ſtand.
Er war, als Gurli in den Kirchhof eintrat, auf dem Grabe geſeſſen, hatte ſich aber bei ihrer Annähe⸗ rung auf die Seite hinter einen Baum zurückgezogen.
In jedem Zuge des düſtern Mannes ſtand zu leſen, der Kummer in ſeinem Herzen ſey von der Art, daß er keiner Blumen für das Grab bedurfte, welches Alles barg, was im Leben ihm theuer gewe⸗ ſen war.
„Schmücke deiner Mutter Grab und laß uns dann von hier fortgehen.“
An das Marmorkreuz ſich lehnend, betrachtete er Gurli, während ſie mit zärtlicher Sorgfalt ihre Blu⸗ men und Kränze auf den Grabhügel niederlegte.
Als dieß geſchehen war, wanderten ſie ſchweigend vom Kirchhofe hinweg.
Sie waren eine gute Strecke gegangen, als Fal⸗ kenſtern das Stillſchweigen unterbrach.
„Deine beiden Couſins, welche im letzten Jahre eine Reiſe durch Europa gemacht haben, kehren noch in dieſer Woche nach Birgersborg zurück. Sie werden mit ihren Eltern hier zuſammentreffen, deren Ankunft in einigen Tagen gleichfalls zu erwarten ſteht. Weißt Du, warum dieſe Leute hieher kommen?“
Gurli antwortete verneinend auf dieſe Frage.
„Ich will es Dir ſagen. Ehe dieſe Bäume ihr Grün verlieren, ruhe ich wahrſcheinlich unter demſelben Raſen, wie deine Mutter. Dann hat uns der Tod vereint.“
Gurli blieb ſtehen und ſah ihn an.
Es war ihr niemals in den Sinn gekommen, daß er krank ſey, noch weniger, daß er ſterben könnte, und


