Teil eines Werkes 
Der Rechte : Erzählung : 1. Band (1864)
Entstehung
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XXXII.

Wieder vergingen zwei Jahre.

Das letzte davon hatten Allon und Stephan in Begleitung von Magiſter Blom auf Reiſen im Aus⸗ he zugebracht, um damit ihre Ausbildung zu vol⸗ enden.

Gurli hatte ſich beinahe ununterbrochen in Bir⸗ gersborg aufgehalten, mit Ausnahme von zwei Mo⸗ naten, welche ſie auf dem Hüttenwerk Ekenäs, wohin ſie mit Eliſabeth und Walter gereist war, zubrachte.

Je mehr Gurli an Alter zunahm, deſto vertrau⸗ licher wurde ihr Umgang mit Eliſabeth. Es gefiel ihr bei ihrer Lehrerin, ſie fand Vergnügen in ihrer Ge⸗ ſellſchaft, aber doch zeigte ſich in ihrer Art und Weiſe kein Schimmer von Etwas wie Freundſchaft. Die mit den Jahren ſich immer mehr ausprägende Herrſchſucht und Selbſtſtändigkeit in ihrem Charakter bewirkte, daß ſie das Bedürfniß eines Bandes der Zuneigung nicht zu fühlen ſchien.

Der Stiefvater und ſie ſtanden beinahe in gar keiner Berührung mit einander.

Er wohnte immer noch im Pavillon, war ſchweig⸗ ſam und düſter, redete ſelten Jemand an und äußerte weder Mißvergnügen noch Wohlbehagen.

Das Einzige, was ihn erzürnte, war, wenn man ihn nicht in Frieden ließ, und wenn Gurli oder ſonſt Jemand in der Nachbarſchaft des Pavillons ihm unter die Augen kam.

Gurli war dagegen im letzten Frühling auf die five Idee gerathen, ain Abend auf die unter dem Pa⸗

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