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Er gedachte von der Terraſſe ſich zu entfernen, ſtolperte jedoch über Gurli's Kleid, warf den kleinen Nähtiſch um, welcher Eliſabeth auf die Kniee fiel, und ſtürzte ſelbſt kopfüber in eine Fliederhecke.
Gurli und Allon lachten, aber Eliſabeth erhob ſich, um dem armen verſpotteten Stephan die Hand zu reichen und ihm, obwohl dieſe Mühe überflüſſig ſchien, aufzuhelfen. Er war ſogleich wieder auf den
einen und ſchoß wie ein Pfeil die Stufen hinab, während ihm Gurli's Gelächter nachfolgte.
Als er fort war, äußerte Eliſabeth ihre Mißbilli⸗ gung über Gurli's nicht ſehr zartfühlendes Benehmen und ſchadenfrohes Weſen, aber das Mädchen unter⸗ brach ſie in munterem Tone mit den Worten:
„Begehren Sie doch nicht, daß ich über Etwas weine, das an ſich lächerlich iſt.
Eliſabeth wollte darauf antworten, aber da trat
llon als Gurli's Vertheidiger auf.
Zu Ende Auguſts ſollten die jungen Männer wieder Birgersborg verlaſſen, Allon, um das Kanzlei⸗ eramen zu machen, Stephan, um zu promoviren.
llon war bei dem Herannahen ſeiner Abreiſe von Gurli ſo eingenommen, wie ein junger Mann von zweiundzwanzig Jahren es nur ſein kann.
Er hegte den glühendſten Wunſch, ſeine Gefühle in Worte und Schrift zu kleiden, wurde aber von Ausführung deſſelben dadurch abgehalten, daß Gurli
ihn, ſo oft er nur ein wenig in's Sentimentale ver⸗
fiel, lächerlich zu machen ſuchte. obald er einmal davon redete, daß ſie ihm theuer ſey, wurde er ganz unbarmherzig ausgelacht, und doch gab es Augenblicke, da er ohne alle Eigen⸗ liebe ſich überzeugt hielt, Gurli theile ſeine Gefühle.
Schwartz, Der Rechte. I. 15
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