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Anweſenheit von Magiſter Blom. Mit ihm und mit Allon unternahm ſie lange Spaziergänge zu Fuß und zu Pferd. Stunden lang konnte ſie mit geſpanntem Intereſſe Bloms immerdar lehrreichen Geſprächen zu⸗ hören und vergaß über dem Genuß daran alles Andere.
Eliſabeth folgte Gurli mit Aufmerkſamkeit. Auch war dieſelbe wirklich heiterer geworden und erſchien minder kalt und unruhig. Sie lachte oft und herzlich, nicht höhniſch und ſpottend, wie ehedem.
Bloms Scherze nahm ſie auf und beantwortete ſie mit einer Gewandtheit und Fertigkeit, die an ihr überraſchend und ganz neu war. Wie ſcharfſinnig Eliſabeth auch war, ſo vermochte ſie doch die wirkliche Urſache von dieſer Aenderung in Gurli's Gemüthsart nicht zu ergründen; und dieß war verzeihlich, da ſie von dem Briefe, welchen Falkenſtern derſelben von ihrer Mutter übergeben, leine Kunde hatte.
Sie betrachtete deßhalb Gurli's frohere Stimmung als eine Folge des Einfluſſes, welchen Zerſtreuung und Unterbrechung ihres einförmigen Lebens mit ſich brachten.
Wir können indeſſen die Aufklärung geben, daß dieſelbe einzig und allein von Anna's Brief herrührte.
Falkenſtern war ſchon am zweiten Tage ſeines Aufenthalts zu Birgersborg in den während ſeiner Abweſenheit wieder neuerbauten und möblirten Pa⸗ villon gezogen. Unter den Uebrigen ließ er ſich nie⸗ mals, außer beim Mittagsmahl ſehen und lebte ſonſt völlig iſolirt. Der Einzige, welcher ihn zuweilen auf ſeinen Spaziergängen begleitete, oder zu ihm gerufen wurde, war Walter; ſonſt hielt er ſich in der neuen,
jede Erinnerung an die Vergangenheit ausſchließenden.
ohnung, die er ſich hatte einrichten laſſen, fern von Jedermann.
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