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Alle weitern Bemerkungen über den Gegenſtand wurden indeſſen abgebrochen, denn Falkernſtern mit Mathilde Braun am Arm, und gefolgt von Kapitän Braun, Magiſter Blom, Allon und Stephan traten ein; einige Augenblicke darauf kamen auch Eliſabeth und Gurli.
Die letztere hatte Mathilde ſeit dreizehn Jahren nicht geſehen. Gurli war damals erſt ein Kind von vier Jahren geweſen, und ſomit bei ihr die Erinnerung an die Tante gänzlich erloſchen. Erſt als Mathilde ihr ſagte, wer ſie ſei, fiel Gurli wieder ein, was ſie bei⸗ vergeſſen, nämlich daß Stephan noch Eltern hatte.
Vier Jahre waren vergangen, ſeitdem Gurli und ihre beiden Couſins ſich von einander getrennt hatten.
Vier Jahre in ſolchem Alter bringen große Ver⸗ änderungen hervor. Gurli fiel es wirklich ſchwer, in dem zwanzigjährigen Stephan und dem zweiund⸗ zwanzigjährigen Allon ihre früheren Widerſacher und Spielkameraden wieder zu erkennen.
Stephan, welcher bei ihrem Scheiden bedeutend kleiner als Allon geweſen, hatte dieſen überholt und war nun um einen ganzen Kopf größer.
Sein Haar, früher hell jetzt dunkel, umſchloß in üppigen Locken eine bleiche denkende Stirne. Die fei⸗ nen, regelmäßigen und ſchönen Geſichtszüge trugen ein eigenthümliches Gepräge von Zerſtreutheit. Die hohe, ſchlanke Geſtalt war weich und etwas gebückt, die Bewegung unbeholfen. Sein ganzes Weſen ver“ rieth eine gewiſſe Verlegenheit.
Allon dagegen war ein wirklich ſchöner und ſtatt⸗ licher junger Mann. Obwohl nur von mittlerer Größe, erſchien er ausgezeichnet gut gewachſen und hatte eine edle, ungezwungene Haltung.


