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offenen Glasthüren. Die Daumen der erſteren waren in voller Bewegung, während ſie Walter einen bar⸗ ſchen Blick zuwarf.
„Er wußte alſo von Allem, und war nicht ſo gut, auch nur ein Wort deßhalb zu ſagen,“ brummte die Alte.
„Der Kapitän hat mir in ſeinem Brief verboten, gegen einen Seelenmenſchen über ſeine Heimkehr mei⸗ nen Schnabel aufzuthun,“ antwortete Walter, mit den Augen blinzelnd.
„Von der Zahl der Seelenmenſchen hätte Er mich wohl ausnehmen können,“ meinte Tante Katharina, „denn ich bin es ja, welche dieſem ganzen Volk zu eſſen geben ſoll. Wie glaubt Er nun, daß eine arm⸗ ſelige Hühnerpaſtete, ein paar Vögel u. ſ. w. für eine ganze Reihe hinreichen ſollen? Mit einem Wort, ein Mittagsmahl auf vier Perſonen berechnet, und jetzt ſind es zehn.“
„Ich glaube doch, daß das Mahl ausgeſucht wird,“ verſicherte Walter.„Tante Katharina macht es mit den Speiſeportionen, wie der Geiſtliche mit den Dienſtjahren, das heißt, rechnet ſie doppelt. Im Uebrigen muß die Zahl von ſechs Gerichten der Qua⸗ lität derſelben zur Entſchuldigung dienen.“
„Sechs Gerichte und ſechs Gerichte,“ wiederholte Tante Katharina zornig.„Ich muß ſagen, das wird am Pfingſtfeſte und an Gurli's erſter Abendmahls⸗ feier nicht zu viel ſeyn; aber Er will einmal in Alles ſchwatzen, ſo gering und ſchlecht es dann auch aus⸗ fallen mag.“
Walter lächelte über der Alten ganz ungerecht⸗ fertigten Ausfall, denn wenn ſie auch zwölf Gerichte 1 hätte, ſo wäre es für ihn nicht zu viel ge⸗ weſen. 3 3


