Teil eines Werkes 
Der Rechte : Erzählung : 1. Band (1864)
Entstehung
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Kaum war dieß geſchehen, ſo verließ Anna das Gemach, und eine Weile hernach ſah man ſie mit ihren beiden Kindern den Weg nach dem Park ein⸗ ſchlagen. Sie wollte damit ſagen, daß ſie die Anwendung ihrer Zeit und die Wahl ihrer Geſellſchaft ihrem eige⸗ nen Belieben vorbehalte. Somit überließ ſie es Beate und der weinerlichen Mathilde, ihren Wirth nach be⸗ ſtem Vermögen zu unterhalten.

Vielleicht glaubte die fünfundzwanzigjährige ſchöne Frau, Falkenſtern dadurch zu ärgern; allein ſie ver⸗

rechnete ſich. Er gab auf ihre Abweſenheit gar nicht

Acht; ſo ſehr war er durch das Geſpräch mit Beate in Anſpruch genommen.

Am folgenden Tage erſchienen Handwerker, um die unbewohnten Zimmer des erſten Stockwerks in Stand zu ſetzen. Sie ſollten zu Prachtgemächern für den Empfang von Gäſten bei größeren Einladungen eingerichtet werden.

Beate war diejenige, welche hiebei um Rath ge fragt wurde. Sie ſollte die Tapeten und Möbel aus⸗ wählen und über Alles ihre Anſicht ausſprechen.

Dieſe Arbeiten wurden mit großer Eile betrie⸗ ben, denn binnen fünf Wochen ſollten die Zimmer in Ordnung ſeyn. Während dieſer fünf Wochen hatte Falkenſtern für nichts Anderes Sinn und Gedanken.

Als die neuen Möbel anlangten und die Maler mit ihren Arbeiten beinahe zu Ende waren, begann Falkenſtern ſeine Aufmerkſa auf einige Anlagen im Park zu richten.—

Auch hier wurde Beate gangen, und da ſie dieſelb Durchhau im Garten höchſtn

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