Teil eines Werkes 
Der Rechte : Erzählung : 1. Band (1864)
Entstehung
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hatte. In der Mitte ſtand ein ſchwerfälliger, runder Tiſch, und rings um denſelben eine Reihe von Seſſeln, von derſelben geſchmackloſen Form und mit vergolde⸗ tem Leder überzogen. In einer Ecke befand ſich ein koſtbarer und moderner Flügel und nebenan ein No⸗ Sän von Nußbaumholz, ein wirkliches Kunſt⸗ werk. Das Gemach war ſehr hoch und hatte ein düſte⸗ res, kaltes und unbehagliches Ausſehen. Man fühlte ſich beklemmt, wenn man daſſelbe betrat, und ſehnte ſich wieder daraus fortzukommen.

Wir wollen jedoch den Leſer mit Beſchreibung der großen Zahl ſonderbar möblirter Zimmer nicht ermüden, ſondern uns blos auf den Saal beſchränken, da einige nähere Angaben über denſelben für den Verlauf unſerer Erzählung von Nutzen ſeyn dürften.

Derſelbe hatte fünf hohe Fenſter, der Thüre ge⸗ genüber, durch welche man von der Hausflur ein⸗ trat. Das mittlere beſtand aus zwei Glasthüren, welche auf die Terraſſe führten.

Dicht neben der Thüre befand ſich der Kamin; über dem Geſimſe deſſelben hing ein Gemälde, wel⸗ ches unwillkürlich die Aufmerkſamkeit von Jedermann, der einen Blick darauf warf, feſſelte. 3

Es ſtellte einen Unterarm und eine Hand dar, deren Finger, mit Ausnahme des Zeigefingers, ein⸗ gebogen waren. Jener dagegen deutete auf einige Goldmünzen, welché auf einer Felſenklippe lagen, die von den ſchäumenden Wogen und der kochenden Bran⸗ dung eines ſtürmiſchen Meeres umgeben war. Der

immel, welcher ſich darüber wölbte, erſchien v l finſterer Wolken.

Die Möbel im Saale beſtanden aus braun geſtrichenen Stühlen mit hohen Lehnen und ſchw