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Lederüberzügen. In den vier Ecken ſtanden kleine, gleichfalls mit Leder bekleidete Sophas. Die Wände i in Hel gemalt und ſahen wie von Eichen⸗ olz aus.
Vor den kleinen Eckſophas ſtanden runde Tiſche, und mitten im Gemach einer, der ſicherlich aus datirte, da man noch Meth aus Hörnern rank.
Eine Wanduhr in vergoldetem und nach chineſi⸗ ſchem Styl bemaltem Gehäuſe ſtand auf der andern Seite vom Kamin und verkündete mit feierlichem Tik⸗ tak und dumpfem Schlag den Lauf der Zeit.
Und nun wollen wir blos noch hinzufügen, daß Tante Katharina im linken Flügel wohnte, um das Küchendepartement überwachen zu können.
Walter, welcher es liebte, die Sonnenſtrahlen und das Tageslicht zu ſehen, hatte ſich auf eigene Rech⸗ nung ein Zimmer im dritten Stock einrichten laſſen. Hier lebte er ganz allein„umgeben von den großen, öden Gemächern, wo Holzwürmer, Spinnen und eine oder die andere Ratte ſeine Nachbarn ausmachten.
Im ganzen Hauptgebäude wohnte ſomit, ſeitdem Falkenſtern Wittwer geworden war, Niemand außer Sen ſelbſt in dem Erdgeſchoß und Walter unter dem Vache.
Nun aber war es anders geworden. Die ange⸗
langten Gäſte ſollten einen Theil des erſten Stock⸗
werks bevölkern, und der alte Herrenſitz noch einmal der Schauplatz von Leben und Bewegung werden. Alle Zimmer ſollten in modernes Gewand gekleidet
werden. Nachdem ſie über ein halbes Jahrhundert
öde geſtanden waren, ſollten ſich ihre Thüren wieder für Gaſtgebote und muntere Geſellſchaften öffnen.


