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Falkenſtern mit Gattin und Kindern den größern Theil des Sommers zuzubringen.
Die Lage dieſes Pavillons und die Ausſicht von hier war unbeſchreiblich ſchön. In der Nähe deſſelben waren nicht minder Grotten, Brücken, Zelte ange⸗ bracht, und überhaupt Alles, was die Kunſt vermochte, beigezogen worden, um dieſen Punkt möglichſt zu ver⸗ ſchönern.
Hier hatte vielleicht der herrſchſüchtige Beſitzer von Birgersborg ſeine wilden Leidenſchaften von der Zärtlichkeit einer Gattin in den Schlaf wiegen laſſen und auf kurze Augenblicke die Seeligkeit, zu lieben und geliebt zu werden, geſchmeckt. Doch dieß war Et⸗ was, das nur Gott und er ſelbſt wußten.
Diefer Ort, welcher zu Lebzeiten ſeiner Gattin ſein Lieblingsaufenthalt geweſen, war hernach von ihm ganz verlaſſen worden, und er hatte ihn von da an nicht ein einziges Mal mehr beſucht; aber Walter pflegte ihn wie eine heilige Erinnerung.
Wir wenden uns inzwiſchen hievon ab, um Et⸗ was über das Innere von Birgersborg zu ſagen.
Die ſechs Zimmer im erſten Stock, welche Fal⸗ kenſtern für ſeine Gattin hatte einrichten laſſen, waren mit allem modernen Lurus und Comfort, den man um Geld verſchaffen kann, möblirt und ausgeſtattet worden. Dieſe kleine Wohnung beſaß äuch etwas Bezau⸗ berndes und Feenhaftes; ſo geſchmackvoll, ſo elegant und anziehend ſah es dort aus. Man glaubte, dieſe mit hellfarbiger Seide bekleideten Wände hätten un⸗ möglich andere Gäſte als Freude und Glück beher⸗ bergen könnnen, und dennoch waren ſie daraus ver⸗ bannt geweſen.
Nach dem Tode ſeiner Gattin betrat Falkenſte


