ein paar großen Thoren lief von einer Ecke zur andern und ſchloß den innern Hof vollſtändig ab.
Der rechte Flügel, welcher ehemals wahrſcheinlich als Aufbewahrungsort von Rüſtzeug, Waffen, Tro⸗ phäen, Fahnen und dergl. gedient hatte, war von Falkenſterns Vorgänger in ein Getreidemagazin ver⸗ wandelt worden, und hiezu wurde er auch noch jetzt benützt. In dem linken Flügel dagegen hatte die Familie des Landmanns jhre Wohnung aufgeſchlagen, wäh⸗ rend das Hauptgebäude ſelbſt leer ſtehen blieb.
In dem großen Saale des Erdgeſchoßes waren früher Webſtühle und dergleichen aufgeſtellt geweſen, da die ſleißigen Bauersfrauen hier ſaßen und zu weben pflegten. In den ührigen Räumlichkeiten hatte man Ackergeräthſchaften und Aehnliches verwahrt.
Da ſich die Gebäude bei vierzig Jahren in den Hän⸗ den von Leuten, welche für deren Unterhaltung Nichts thaten, befunden hatten, ſo war es natürlich, daß ſie in Verfall geriethen. 5
Das Erſte, was Falkenſtern vornahm, war alſo eine Reparatur. Dieſe erſtreckte ſich jedoch nicht wei⸗ ter, als auf das Erdgeſchoß im Hauptgebäude, und ſechs Zimmer im erſten Stock. Der linke Flügel wurde zu Gaſt⸗ und Domeſtikenzimmern eingerichtet und hatte einer Reparatur nicht bedurft, da er ſich noch in gutem Zuſtande befand.
Falkenſtern hatte nach Inſtandſetzung der oben
erwähnten Räumlichkeiten es nicht der Mühe werth
gehalten, die Reparatur auf die obern Stockwerke
oder auch nur auf die ganze erſte Etage zu erſtrecken; Haus, mit Ausnahme davon⸗ daß
ſomit war das alle zerbrochenen Fenſter durch neue erſetzt wurden
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