Andere insgeſammt nur Nebenſache. Kommen Sie nun mit mir, und Sie ſollen erfahren, wer unſern Freund Falkenſtern beerben will, und wer der Glück⸗ liche ſein wird.“
Mit dieſen Worten faßte er Tante Katharina am Arm und führte ſie trotz alles Sträubens und Brummens aus dem Zimmer.
Während nun Walter der Tante Katharina er⸗ zählt, was ihm zu Ohren gekommen war u. ſ. w., wollen wir über Birgersborg und deſſen Bewohner eine etwas nähere Aufklärung geben.
Wir fangen mit dem Beſitzer an.
Bengt Falkenſtern war ein großer, ſtark gebauter Mann, mit Schultern und Bruſt wie ein Herkules. Sein Kopf ſaß auf einem etwas kurzen Halſe und hatte in der Haltung, Art und Weiſe, wie er ihn trug, etwas Gebietendes.
Die Geſichtszüge zeigten, obwohl regelmäßig und ſchön, dennoch einen ſo harten Ausdruck, daß ſie ein Gefühl von Furcht eirflößten. Seine Augen, groß, rund und von unbeſtimmt grauer Farbe, erſchienen kalt, wachſam, zuweilen durchdringend, zuweilen bei⸗ nahe wild, wenn Blitze heftiger Leidenſchaften aus denſelben hervorſchoßen.
Die breite Stirne hatte wirklich einen intelligen⸗ ten Charakter; aber es war die Intelligenz des Fuoß ſten, welcher ſich weder durch Herzensgüte, noch durch poetiſchen Schwung leiten ließ. 6 8
So war Bengt Falkenſterns Aeußeres. 4
Sbwohl zweiundvierzig Jahre alt, ſah er doch viel jünger aus, und Niemand' hätte ihm weiter als vier⸗ bis fünfunddreißig geſchätzt.
Nun noch einige Worte darüber, wie er ſich gegen ſeine nächſte Umgebung benahm.


