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Walter machte einen Luftſprung und brach dabei in ein ſolches Gelächter aus, daß das ganze Gebiß weißer Zähne ſichtbar wurde⸗
„Jetzt gibt es hier Intriguen, Kabalen, Skandale,
alumnien und Chikanen, Alles um des Geldes wil⸗ len. Gut, das paßt gerade in meinen Kram. Ich be⸗ komme ſomit einmal Etwas zu thun, was mir Nutzen und Vergnügen ſchaffen kann.“
Abermals ſchlug der leichtfüßige Mulatte eine Pirouette, wurde jedoch mitten in derſelben unter⸗ brochen, denn die Thüre ging auf und hereintrat im Sturmſchritt Tante Katharina.
Sie ſuchte Walter und konnte nicht begreifen, was er dachte, daß er die Diener nicht mit ſich ge⸗ nommen und die Zimmer oben, wie der Kapitän ge⸗ boten, während des Frühſtücks in Ordnung gebracht hatte. Jetzt war ſie, Tante Katharina, genöthigt ge⸗ weſen, die Frauen zu bitten, mit dem jungen Volk in den Pavillon hinunterzugehen, während ſie gleichzeitig, ihrer Ausſage nach, wie toll herumſprang, um Wal⸗ ter zu ſuchen, der niemals that, was man von ihm haben wollte, ſondern beſtändig mit Horchen und Spioniren die Zeit vergeudete, um von Allem, was gethan und geſprochen wurde, ſich Kunde zu verſchaffen.
Tante Katharina war mit einem ſolchen Wort⸗ ſchwall über Walter hereingefallen, daß er gegen ſeine Gewohnheit ganz ſtumm daſtand und das Ende des⸗ ſelben abwartete. Als ſie bei den Worten„um von Allem, was gethan und geſprochen wurde, ſich Kunde zu verſchaffen“ Athem holte, fiel Walter lachend ein:
„Aber, liebe Tante, das iſt es ja eben, was zu meinem Handwerk gehört. Alles ſehen und auszu⸗ kundſchaften, um von dem, was ich weiß, Ihnen Mit⸗ theilung zu machen, iſt mein eigentliches Geſchäft, das


