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Falkenſtern runzelte die Stirn und erhob ſich.
„Nimm deine Worte in Acht: dieſe Damen ſind meine Couſinen. Ich rathe Dir, mit Achtung von ihnen zu ſprechen. Verſtehſt Du?“
„Ganz wohl, Herr Kapitän; aber ich wollte nur wiſſen, ob ſie in den Gemächern wohnen ſollten, welche
ihr gehört haben. Ich will. 4
„Daß Du ſchweigſt“, rief Falkenſtern.„Meine Couſinen und ihre Kinder ſollen den Sommer über die Wohnung meiner verſtorbenen Frau einnehmen.“
Dann fuhr er, ſeine Hand auf Walters Schulter legend, in verändertem Tone fort:
„Dieſe Wohnung ſoll nicht länger öde und leer ſtehen. Ich beabſichtige hinfort, Leute um mich zu haben, um des Gedankens an das, was geweſen mich zu entſchlagen, und ich geſtatte Niemand, 1 an das zu erinnern, was einer vergangenen Zeit/an⸗ gehört.“
Kapitän verließ den Saal und begab ſich in ſeine eigenen Zimmer, welche auf der andern Seite des Hausflurs ſich befanden.
Walter ſah ihm nach, rieb ſich die Stirne und murmelte:
„Ah ſo, auf dieſe Weiſe ſollen wir alle die Ver⸗ gangenheit vergeſſen! Mag ſeyn; aber das iſt ſicher, holen mich ſo viele Teufel als laufen, fliegen und fahren, eine ſo leichte Sache iſt es nicht. Das Ge⸗ wiſſen läßt ſich nicht beſtechen; aber das geht mich Nichts an.“
Und mit dieſem Schlußſatz war er aus dem Zimmer.
Es war indeſſen nicht der Wille des Schickſals, daß der Beſitzer von Birgersborg dieſen Tag in Frie⸗ den bleiben ſollte; denn er war kaum innerhalb ſeiner


