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Beate war, nachdem die Andern ſich entfernt hatten, im Zimmer zurückgeblieben, um ihre Miß⸗ billigung gegen ihren Couſin auszuſprechen.
Falkenſtern hörte ſie ſchweigend an, und als der junge Allon hereingeſtürzt kam, um ſeine Mama auf⸗ zuſuchen, bat ſie der Kapitän, ſich nicht weiter zu geniren, ſondern ein wenig Ruhe zu genießen, damit er das Vergnügen haben könnte, ſie um eilf Uhr beim Frühſtück zu ſehen..
Sofort blieb Falkenſtern allein, warf ſich auf einen Stuhl, während er dachte:
„Beate hat hereits angefangen, für ihr Intereſſe
zu arbeiten.“
Ein Zug von Hohn kam um ſeine Lippen zum WVorſchein, indem er fortfuhr:
„Sie iſt habgierig, ſie will ſich hier einquartieren, um wo möglich für ſich und ihr Kind allein mein ganzes Vermögen einzuholen. Das gefällt mir an ihr. Es wird mir wirklich einige Zerſtreuung gewäh⸗
ren, zu ſehen, wie dieſe drei Frauen Alles thun werden, um einander zu ſchaden. Das Geld iſt des Teufels beſter Bundesgenoſſe. Damit verſucht er den Menſchen zur Sünde. Tugend, Ehre und Moral ſter⸗ ben beim Klang des Goldes dahin.
Falkenſterns Gedankengang wurde durch Walter unterbrochen, welcher ſeinen ſchwarzwolligen Kopf zur Thüre hereinſtreckte, und als er ſeinen Herrn allein fand, mit dem Körper nachfolgte, worauf er ſich dem Kapitän mit großer Geſchwindigkeit näherte.
„Herr Kapitän, iſt es wirklich Ihre Willensmeinung, daß dieſe ganze Sippſchaft da in den Gemächern der ſeligen Frau wohnen ſoll?“ fragte er und ſah ſeinen Herrn mit Augen an, welche doppelt ſo groß wie ge⸗ wöhnlich waren.


