Teil eines Werkes 
Ein Opfer der Rache : Erzählung : 2. Band (1864)
Entstehung
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hiebei alle möglichen Paradoxen ſich erlaubte, zog ſie ihn mit ganzer Seele in das Geſpräch hinein.

Clara that dies in Folge ihres gewöhnlichen Verlangens, Unannehmlichkeiten abzuwenden; zudem bemerkte ſie nur allzuwohl an den aufgeſchwollenen Adern auf Alriks Stirne, daß er nicht in normaler Gemüthsſtimmung war, als Gabriella ſeinem Bruder dankte. Es gelang ihr wirklich, durch ihre bizarren Ideen ihn dermaßen zu reizen, daß ſie ſeine ganze Aufmerkſamkeit feſſelte.

Gabriella lehnte ſich in die Sophaecke zurück und hörte ohne ſonderliches Intereſſe auf das in der That wenig anziehende Geſpräch ſzwiſchen Alrik und Clara.

Ernſt blätterte in einem Buche. Alfhild hatte ihren Fauteuil näher an den Tiſch gezogen, und Birger war damit beſchäftigt, ihr einige Knäuel Zephyrwolle wickeln zu helfen. Sie ſprachen in gedämpftem Ton mit einander.

Du fragſt mich, warum ich ſo ſchweigſam bin, ſagte Birger.Willſt Du wirklich, Alfhild, eine aufrichtige Antwort haben?

Gewiß, ſonſt würde ich nicht fragen, antwortete ſie und ſah ihn dabei mit Augen an die mehr als gefährlich waren.

Aber Du wirſt aufgebracht werden.

Iſt das gewöhntich der Fall bei mir?

Ja, ſobald man Dir die Wahrheit zu ſagen wagt.

Nein, Birger, wenn ſie aus deinem Munde tommt, nicht; und dabei ſah ſie ihn wieder an. Sie hatte bei ſich ſelbſt geſagt, ich will, daß Bir⸗