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„Ja,“ antwortete Alrik erröthend. Er ahnte, worauf Alfhild hinzielte.
„Sind Sie, ein Mann, der ſich die edle Aufgabe ſtellte, die Sorge der Betrübten zu lindern, bei ihr geweſen?“
Alrik warf den Kopf mit einer ſtolzen Bewe⸗ gung zurück. Clara rief warnend:
„Alfhild!“
„Laß doch mich und den Herrn Architekten unſere Rechnung abmachen,“ rief Alfhild mit einem trium⸗ phirendem Lächeln.„Ich erwarte eine Antwort von Ihnen, Herr Welwort.“
„Nein, ich bin nicht dort geweſen.“
„Wenn nun Mutter Greta zum Beiſpiel Eigen⸗ thümerin von Wettersnäs wäre und Sie hätten da⸗ von reden hören, daß dieſelbe an einem tiefen und zermalmenden Kummer litte, da würden Sie es ſicherlich zu Ihrer Lebensaufgabe gemacht haben, die reiche Wittwe mit ihrem unglücklichen Geſchick zu verſöhnen. Was hingegen die arme betrifft, ſo muß dieſe ihren Kummer tragen und ſich ſelbſt trö⸗ ſten können. Iſt dem nicht ſo?“
„Wiſſen Sie was, Fräulein Wolf, Ihre Worte lauten ſehr wie eine Beleidigung,“ bemerkte Alrik mit einem ſcharfen und ſtrengen Blick auf Alfhild.
„Mir kommen Sie ungerecht vor,“ fiel Ga⸗ briella ein.
„Es iſt, als ob Alfhild Herrn Welwort ſein Wohlwollen gegen mich zum Vorwurf machen wollte, und das iſt nicht in der Ordnung.“
„Du irrſt Dich, Gabriella, ich will Herrn Wel⸗ wort blos beweiſen, daß er den Reichthum anbetet


