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Glück, wofür Du arbeiteteſt, ſondern dein eigener Stolz, den Du befriedigen wollteſt. Für das ſtolze Bewußtſein, mich überzeugen zu können, daß Du eines ſolchen Opfers fähig wäreſt, ließeſt Du in ei⸗ nem ſolchen Fall ſelbſt Gabriella's Glück in Trüm⸗ mer gehen. Nein, Alrik, begnüge Dich gleich mir, ſchlecht und recht ein Menſch, mit den Fehlern und Schwachheiten eines ſolchen zu ſein.“
Ernſt entfernte ſich, und Alrik rief ihm nach:
„Der morgende Tag wird es ausweiſen.“
Alrik blieb in dem hellen Mondſchein ſtehen und ſchaute zu dem tiefblauen Himmel empor. Woran dachte der junge, kräftige Mann?
An die Worte des Bruders. Sie waren ſtreng, jedoch wahr geweſen. Es kam ihm vor, als ob ſie ein helles Licht über ſein Inneres verbreitet hätten, ſo daß er dabei einzuſehen begann, mit wie viel Selbſtüberſchätzung er behaftet war.
Noch kannte er indeſſen nicht die ganze Wahr⸗ heit davon; die Erfahrung ſollte ihm dieß erſt zeigen.
XVI.
Am folgenden Nachmittag galopirte Alrik in den Hof von Wettersnäs hinein. Unmittelbar darauf wurde er in den untern Salon gewieſen, wo er Gabriella fand.
„Ah, Herr Welwort,“ ſagte Gabriella und ging ihm mit einem milden Lächeln entgegen;„ich glaubte, Sie wären ſammt Birger in dem Paſtorhauſe bei


