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zichtleiſtung auf das, was uns glücklich macht, beſ⸗ ſern wir unſern innern Menſchen, ſondern durch eine ſolche Einrichtung unſeres Lebens, daß wir durch eine für unſern Rächſten nützliche Exiſtenz uns mit Gott und unſern Mitmenſchen zu verſöhnen ſuchen. Es gibt keine Thränen, welche eine begangene Sünde abwaſchen, wenn ſie nicht von guten Handlungen begleitet ſind. Die Reue muß uns zur Veredlung, zur Thätigkeit in Allem anſpornen, was höhern Menſchenwerth verleihen und uns ſchließlich zu einer ſolchen Vollendung führen kann, daß wir am Rande des Grabes zu unſerem Herrn aufſchauen und fragen können:„Biſt Du zufrieden mit mir, o Gott!— iſt es mir gelungen, meine Sünden abzuwaſchen?“ — Nun frage ich Sie, was haben Sie gethan, um wieder gutzumachen, was Sie gefehlt zu haben glau⸗ ben? Nichts, müſſen Sie antworten. Sieé haben ſich hier begraben, Ihr Leben verbittert, Ihre Tage unter Thränen und Verzweiflung hingeſchleppt und ſind gegen die Welt und die Menſchen um Sie her⸗ um gleichgültig geblieben. Iſt dieß die rechte Art und Weiſe, ſich mit ſeinen Fehlern, ſeinem Unglück und ſeinem Leiden zu verſöhnen? Nein; es iſt nur ein Beweis von Schwäche, von einer abſoluten und ausſchließlichen Rückſicht auf Ihr eigenes Ich. Wer⸗ fen Sie den Gedanken an ſich ſelbſt, an den Schmerz, der Sie betroffen, an das Mißgeſchick, das Ihrem vergangenen Leben anhing, von ſich. Treten Sie in die Welt hinaus, ſehen Sie ſich nach Ihren ver⸗ wahrlosten Nebenmenſchen um, reichen Sie denſel⸗ ben eine hilfreiche Hand, tröſten Sie die Unglück⸗ lichen, trocknen Sie die Thränen der Noth und wir⸗


