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mir, wenn wir ihn hier nicht treffen,“ erwiederte Clara lachend.
„Was iſt das für ein Werk, welches Du da haſt?“ fragte Gabriella, indem ſie die Hand nach dem Buch ausſtreckte.
„Ach, etwas ganz Außerordentliches,“ antwortete Clara munter, und reichte Gabriella das Buch.
Dieſe ſah nach dem Titelblatt und las: Daſſy Burns von Julie Kavanagh.
„Ein Roman alſo?“ bemerkte Gabriella und gab das Buch mit völlig gleichgültiger Miene zurück.
„Ja, und das von einer Frau obendrein, und eine rechte Lapperei, wie man glauben möchte; aber Herr Welwort verſicherte, es ſei in ſeiner Art ein kleines Meiſterſtück, und darum gedachte ich, es Dir vorzuleſen.
„Thue es, wenn Du willſt.“
Gabriella nahm eine Arbeit, die neben ihr lag; Clara ſchlug das Buch auf, um anzufangen; aber ſie hatte nicht Zeit, nur ein Wort zu leſen, denn der Diener meldete:
„Die Herren Welwort.“
Dieſe Worte wirkten elektriſch auf Alfhild, welche mit einer raſchen Bewegung ſich nach den Eintreten⸗ den umwandte.
Clara ſchlug das Buch zu und Gabriella legte
ihre Arbeit bei Seite.
Alrik trat zuerſt ein; als aber Gabriella ſich er⸗ hob, zog er ſich ein wenig auf die Seite, ſo daß Ernſt und er neben einander zu ſtehen kamen.


