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beſonders wenn ich bedachte, daß Sie mir ſagten, Sie wollen mein Freund ſein.“
„Gnädige Frau, ich habe das nicht blos geſagt, ſondern glaube auch bewieſen zu haben, daß ich es wirklich bin. Sie dagegen erklärten, daß ich nie⸗ mals etwas Anderes, als nahezu Ihr Feind werden könnte; ſagen Sie nicht ſo?“
„Nein, das nicht.“
„Haben Sie Dank!“
„Ach, Herr Welwort, Sie wiſſen nicht, wofür Sie mir danken; mein finſteres Geſchick wird vielleicht dieſen Moment in ein Unglück für Sie umgeſtalten.“
„Mag geſchehen. Das kommende Unglück kann
ſ gegenwärtigen Glück nicht das Gleichgewicht ieten.“
IV.
Am Nachmittag fanden ſich Clara und Alfhild im Salon ein. Gabriella begrüßte Alfhild mit einem freundlichen Willkommen und verfiel dann wieder in ihr gewöhnliches Stillſchweigen.
„Ich bin heute mit Lektüre verſehen,“ bemerkte Clara und nahm in einem Fauteuil neben Gabriella
Platz.„Herr Welwort überbrachte mir heute Mor⸗
gen einen ganzen Plunder von Büchern.“
„War er eben bei Dir?“ ließ Gabriella ſich vernehmen, zu deren Brauch es ſonſt nicht gehörte, eine Frage zu thun.
„Er macht immerdar einen kurzen Beſuch bei
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