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iſt doch ſeit länger als einem Monat nicht vorge⸗ kommen, und würde auch jetzt nicht ſtattgefunden haben, wenn Sie ein wahres Intereſſe für Ihre Couſine empfänden.“
Bei dieſen Worten ſah Alrik ganz grimmig aus.
„Aber Sie wollen mich doch nicht für Gabriella's Thun und Laſſen verantwortlich machen?“ entgegnete Clara lächelnd.
„Allerdings, ſonſt hätte ich Sie nicht zu meiner Verbündeten gewählt.“
„Wollen Sie wirklich, daß ich Gabriella auf Schritt und Tritt bewachen ſoll? Sie iſt ja ein ſelbſtſtändiges Weſen, und ich kann ihr nicht ver⸗ bieten auszugehen, am allerwenigſten, wenn ſie dieß thut, ehe ich erwache.“
„Ja, eben darin liegt der Fehler, daß Sie ſchla⸗ fen,“ rief Alrik ungeduldig.
„Das iſt ſtark; Sie wollen mir alſo das Schla⸗ fen wehren!“ erwiederte Clara lachend.„Das iſt Etwas, wozu ich mich nicht verbindlich machen kann, denn ich habe einen unbegreiflich guten Schlaf.“
„Das iſt ein großes Glück für Sie; aber für Frau von Saint Sue wäre es beſſer, wenn Sie Etwas von Ihrer eigenen Bequemlichkeit aufopfern könnten.“
„Herr Welwort, Sie wählen Ihre Worte nicht ſonderlich; und wenn Jemand anders mir ſagte,
was Sie eben gegen mich äußerten, ſo würde ich
beſtimmt böſe.“
„Das ſteht Ihnen frei,“ fiel Alrik mit geſteiger⸗ ter Ungeduld ein,„aber geſtatten Sie mir jetzt, daß ich mich mit etwas Anderem beſchäftige, als Ihrem


