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„Doch, gnädige Frau, ich werde nach Ekbaka rudern, glauben Sie mir, ich werde es.“
„Sie werden es nicht, eben deßhalb, weil Sie ſich für mich intereſſirt haben und aus meinem unheil⸗ bringenden Hauſe kommen. Sie wiſſen nicht, daß das Unglück Alle trifft, die in meine Nähe gerathen. Vergrößern Sie darum nicht meine an ſich ſchon große Schuld durch ein weiteres Leben, das aufs Spiel geſetzt würde.“
„Gerade jetzt, gnädige Frau, muß ich fahren, und wäre der Weg doppelt ſo lang und der Sturm doppelt ſo heftig. Ich will Ihnen beweiſen, daß auf Ihnen kein unglückliches Verhängniß ſolcher Art ruht. Leben Sie wohl!“
Er machte ein paar Schritte gegen die Treppe, wurde aber wiederum durch Gabriella's zitternde Stimme aufgehalten.
„Nun gut, unbeugſamer Mann, begeben Sie ſich hinaus auf das raſende Element, aber hören Sie auch meinen Entſchluß: ſollte der Sturm Ihr Fahrzeug zerſplittern oder in die Tiefe ſchleudern, ſo werde ich Ihnen folgen. Daß noch ein menſchliches Weſen um meinetwillen dem Untergang verfallen ſollte, könnte ich nicht überleben.“
Alrik faßte heftig ihre beiden Hände.
„Ach gnädige Frau, Sie wiſſen nicht, wie glück⸗ lich mich dieſer Strahl von Energie und Entſchloſſen⸗ heit Ihrerſeits macht. Nun fort zum Kampfe mit dem unruhigen Sohn des Sturmes. Seien Sie überzeugt, daß ich ſiegen werde.“
Mit dieſen Worten eilte er nach der Brücke hinab.
Gabriella folgte ihm langſam nach.


