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habe mir vorgenommen, daß es gelingen muß, und es ſoll geſchehen, koſte es, was es wolle. Nun be⸗ darf ich gerade Ihrer als Verbündeten für dieſes Unternehmen. Wollen Sie mir beiſtehen? Ja oder Nein?“
„Natürlich Ja,“ antwortete Clara beſtimmt.
„Aber dann müſſen Sie blindlings mir in Allem gehorchen, was Frau von Saint Sue betrifft, ohne zu fragen, wenn auch mein Thun Ihnen zuweilen ſonderbar erſcheinen möchte. Sie müſſen ein unbe⸗ dingtes Vertrauen auf mich ſetzen, ſonſt können wir keine Bundesgenoſſen ſein. Eines von uns muß den Kopf vorſtellen, und das Andere die Hand, welche ausführt, was der Kopf denkt. Sie werden entſchul⸗ digen, daß ich für mich die Rolle des Kopfes behalte. Wohlan, ſind Sie geneigt, auf dieſe Bedingungen hin mir behülflich zu ſein?“
„Von jedem andern Mann, der mir einen ſolchen
Vorſchlag machte, würde ich, bevor ich darauf ein⸗ ginge, eine nähere Erklärung verlangen; aber es liegt Etwas in Ihnen, das mir, ohne daß ich es vor meinem Verſtand zu rechtfertigen vermag, denn ich kenne Sie nicht, Vertrauen einflößt, und darum — hier meine Hand, ich will Ihnen beiſtehen und was noch ſchlimmer iſt, Ihnen gehorchen.“
„Dank, Fräulein Wolf; Sie ſollen bei Gott, niemals Grund haben, es zu bereuen; und nun bin ich bereit, mit Ihnen den Reſt des Abends unter Scherz und Lachen hinzubringen. Erſt morgen ſollen Ihnen meine Verhaltungsvorſchriften in Bezug auf
unſere gemeinſame Freundin, denn das muß ſie
ſein, zugehen. 10*


