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XXII.
Eine ganze Woche verging, ohne daß Alrik in Groß⸗ oder Klein⸗Wettersnäs ſich ſehen ließ.
Alles hatte wieder ſeinen gewöhnlichen Gang ge⸗ nommen. Gabriella ſchien ſein Auftreten an Ort und Stelle ganz vergeſſen zu haben und überließ ſich wiederum wie zuvor ihrem Kummer und ihrer Ein⸗ ſamkeit.
Clara hatte an dem Tage nach Alriks Beſuch in Klein⸗Wettersnäs ein kleines Billet folgenden In⸗ halts von ihm erhalten.
„Haben Sie die Güte, in Beziehung auf Ihre gewöhnlichen Beſuche bei Frau von Saint Sue keine Veränderung eintreten zu laſſen, bis Sie Weiteres hören von
Alrik Welwort.“
„Der Menſch weiß beſtimmt nicht, was er will,“ dachte Clara,“„Geſtern war er ſo eifrig und ſo gebieteriſch, und heute bittet er mich wieder unthätig zu bleiben. Nun wohl, ich habe ihm verſprochen, ihm in Allem, was Gabriella betrifft, zu gehorchen und ich werde meine Zuſage halten, wie ungereimt es auch erſcheinen mag.“
Und dabei blieb es.
Eines Abends, etwas über eine Woche, ſeitdem er das letzte Mal in Wettersnäs geweſen, legte Al⸗ riks Boot an der Gartenbrücke an. Die dumpfe, ſchwüle Luft, der ſchwere, von ſchwarzem Gewölk verhüllte Himmel, das eigenthümliche ängſtliche An⸗


