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ich mit meiner Mutter auf Beſuch bei Deinem Groß⸗ vater war.“
„Meinem Großvater,“ rief Birger;„jetzt verſtehe ich, warum der alte Mann mich niemals ſehen wollte. Ich war ja ein lebender Zeuge von ſeiner Tochter Schande.“
„Ach was, Birger, hör' auf mit dergleichen Litaneien und ſag' mir Etwas von Deiner kleinen Schweſter.“
„Von ihr iſt nicht viel zu ſagen. Sie iſt ge⸗ müthskrank.“
blieb ſtehen und ſtarrte Birger an; darauf rief er:
„Unmöglich! Das fröhliche, wilde Kind, welches ſo flink, friſch und blühend ausſah?“
„Iſt jetzt ein kleines bleiches, ſchwaches und ge⸗ müthskrankes Mädchen.“
Die beiden Jünglinge gingen eine Weile ſchwei⸗ gend neben einander her.
„Was hat dieſe plötzliche Veränderung hervorge⸗ bracht?“ fragte endlich Alrik wieder.
„Der unglückliche Vorfall, welcher meinem Groß⸗ vater das Leben koſtete. Gabriella war dabei gegen⸗ wärtig und erſchrak dermaßen, daß ſie eine Gehirn⸗ entzündung davon bekam.“
„Das war ſehr betrübt; aber wer kann für Un⸗ glück? Darum fort mit allen traurigen Gedanken! wir nach dem Hopfengarten, um Muſik zu
ören.“


