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nuß des Wiederſehens recht wohl ſein laſſen.— Du genirſt Dich doch nicht, mit einem Maurer Arm in Arm zu gehen?“ ſetzte er lachend hinzu.
„Was iſt das für ein Geſchwätz, Alrik?“
„Ei, Du biſt jetzt Oberſt Werners Sohn, mein lieber Birger, und das klingt ganz anders, als da Du noch der Sprößling des Soldaten Ek hießeſt. Wäre es da zu verwundern, wenn es Dich unange⸗ nehm berührte, mit einem ſolchen Kameraden wie ich auf der Straße herumzugehen? Aber was fehlt Dir? Du ſiehſt meiner Seele aus, als ob Du alle Courage verloren hätteſt, ſeitdem Du eines ſo rei⸗ chen Mannes Kind geworden biſt?“
„So verhält es ſich auch, lieber Alrik. Früher war ich arm, das iſt wahr, aber ich durfte glauben, wenn auch von geringer, doch ehrlicher Herkunft zu ſein. Jetzt ſchäme ich mich darüber, daß ich des reichen Oberſts unehlicher Sohn bin.“
„Aber er hat Dich adoptirt und Dir ſeinen Na⸗ men gegeben.“
„Meine Mutter war aber doch nicht ſeine Ehe⸗ rau.“
„Bah! Wozu dient es, darüber nachzugrübeln? Was hat es zu bedeuten, was Vater oder Mutter war, wenn man nur wie Du ein hübſcher und präch⸗ tiger Junge iſt?“.
„So ſagſt Du, denn Du haſt ehrliche und ach⸗ tungswerthe Eltern,“ erwiederte Birger, indem er bekuͤmmert vor ſich hinſchaute.
„Laß' uns nicht weiter von der Sache reden, ſon⸗ dern erzähle mir Etwas von Deiner Schweſter, dem kleinen Wildfang, den ich vergangenes Jahr ſah, als


