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Verräther ſtreng verfahren?“ fragte Stark, indem er das Kind anſah.
„Aufgeſchoben iſt nicht aufgehoben; komm, Ka⸗ merad!“
Damit nahm Stark Gabriella auf ſeine Arme.
Jetzt erſt drehte ſich der Oberſt um. Die Augen der beiden Krieger begegneten ſich, und dann ent⸗ fernte ſich der Oberſt ſchweigend.
III.
Am folgenden Tage ſaß Stark in ſeinem Zim⸗ mer und putzte und fegte an einer Menge Waffen, welche in Oberſt Werners Rüſtkammer gehörten.
„Guten Morgen, Stark,“ ſagte der Oberſt, als er bei dem Alten eintrat,„Du willſt, wi be⸗ merke, meine Waffenſammlung wieder in Stand ſetzen, und wahrhaftig, ſie bekommt dädurch ein ganz ſtattliches Ausſehen.“
„Das darf nicht anders ſein, Herr Oberſt, be⸗ ſonders wenn man ſich bereit machen muß, daß der Tod ſeine Herausforderung zum Zweikampf ergehen läßt, und dann wäre es, der Teufel hole mich, eine Schande, wenn der alte Stark etwas unfertig zu⸗ rückließe. Beim Blitz eine ſchöne Klinge hier,“ fuhr Stark fort, einen Damaſcenerſäbel betrachtend,„nun der hat ſeiner Zeit von Ruſſenblut vollauf ge⸗ trunken.“
„Das iſt wahr,“ ſagte der Oberſt, indem er den Säbel in die Hand nahm und mit fin⸗


