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„Todt alſo?“
„Nun, warum faſſeſt Du nicht meine Hand, al⸗ ter Kamerade?“
„Ich weiß, daß ich mit meinem Chef rede,“ ant⸗ wortete Stark barſch und ſah dem Oberſten ſteif ins Sit„Wollte eigentlich nur den Herrn Oberſt ſehen.“
„Danke. Nun, wie ſteht es ſonſt daheim bei Dir?“
„Ich bin einſam und allein.“
„Und— und— Deine Tochter?“
Der Oberſt hatte Mühe, das Wort hervorzu⸗ bringen.
Es blitzte in den tief liegenden Augen des Alten, aber er antwortete kalt:
Todtl⸗
Der Oberſt zuckte zuſammen, als ob er einen Stich erhalten Es entſtand eine Pauſe; dar⸗ auf legte er ſeine Hand dem Veteranen auf die Schulter und ſprach:
„Komm' morgen früh um neun Uhr zu mir!“
„Soll geſchehen, Herr Oberſt,“ erwiederte Stark und ſtellte ſich in Poſitur.
„Du trinkſt doch wohl dieſen Abend mit den Andern ein Glas auf meine Geſundheit?“ ſetzte der Oberſt hinzu, indem er ſich entfernte.
Stark ſah ſeinem abgehenden Chef eine Weile nach. Dann nahm er ſeinen Weg nach der Woh⸗ nung des Intendanten, wo das Volk bewirthet wurde. en er ſich dorthin begab, murmelte er bei ſich elbſt
„Er fürchtet ſich ebenſo wenig vor ſeinem Ge⸗


