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Schmerz mit ſeiner ſcharfen Pflugſchar nicht blos im
Antlitz, ſondern auch im Herzen unvertilgliche Spu⸗
ren hinterlaſſen hatte.
Als er dem alten Krieger, dem Theilnehmer an.
ſeinen Gefahren und Siegen, Auge in Auge gegen⸗
über ſtand, erbleichte der ſonſt ſo ſtolze und uner⸗ ſchrockene Mann.
Stark ſtand da, mit der Hand an ſeinem Helme, und blickte dem Oberſt mit einem ſo grimmigen Aus⸗ druck ins Auge, als ob er einen Feind vor ſich hätte. Einen Moment blieben die beiden Krieger ſo ſtehen, der Oberſt mit der Bläſſe des Marmors in ſeiner ſtolzen Miene, und der Alte mit einer Welt voll Erbitterung in ſeinem Blick.
„Guten Tag, Stark,“ ſagte endlich der Oberſt und nickte dem Veteranen zu, worauf er einer ſchö⸗ nen jungen Frau aus dem Reiſewagen half.
Die junge Oberſtin hatte ein zartes Kind auf dem Arme. Als ſie an dem alten Stark vorbeikam, warf ihr dieſer einen Blick zu, der einen ſtummen⸗ aber furchtbaren Haß verkündete.
Nachdem der Oberſt ſeine Gattin in das Haus geführt hatte, erſchien er wieder, um ſeine Unterge⸗ benen mit einigen kräftigen Worten zu begrüßen; darauf wandte er ſich unmittelbar zu Stark, welcher noch immer auf der erſten Treppenſtufe ſtand.
„Freut mich, Dich zu ſehen, mein lieber Stark.
Wie geht es Dir?“ Damit reichte er ihm die Hand. „Gut, Herr Oberſt. Ich bin allein 3 dem
Wahlplatz geblieben, denn meine Frau hat das Ge⸗
wehr geſtreckt.“


